Musikwarte des Dreifüssegaues informieren sich über GEMA

Montag, den 15. April 2019 um 20:36 Uhr Christoph Hauzeneder
Drucken

GEMA“ – diese vier Buchstabe sind wahrscheinlich das Reizwort, bei dem Musiker, aber auch viele Vereinsvorsitzende der Trachtenvereine zusammenzucken. Denn viele verbinden mit der GEMA beim ersten Gedanken zuerst einmal eine hohe Rechnung, die nach einer Veranstaltung ins Haus flattert. Dass dies nicht sein muss, erklärte Gaumusikwart Willi Osterholzer beim Treffen der Musikwarte aus dem Dreiflüsse-Trachtengau und informierte die Musikwarte und Vereinsvorsitzenden über die GEMA.

 

Die Musikwarte trafen sich in Aigen am Inn (Foto: Hauzeneder)Der Gaumusikwart stellte bei der Sitzung des Sachgebietes Volksmusik im Vereinsheim des Trachtenvereins „Inntaler Buam“ vor allem die Rahmenverträge des Bayerischen Trachtenverbandes mit der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA), sowie die neuen Formulare für die Anmeldung von Veranstaltungen vor. Diese sollen, so Osterholzer, die Anmeldung der Veranstaltungen vereinfachen und besonders die oft aufgetretenen Probleme durch fehlende Information beseitigen. In der Diskussion tauschten die Musikwarte aber auch viele Informationen zum Thema „GEMA“ aus.

Ebenso beschäftigten sich die Musikwart mit der Durchführung von Aktionen und Besuchen in den Schulen. Gaumusikwart Willi Osterholzer bot den Trachtenvereinen seine Unterstützung mit Material an. Er sensibilisierte die Musiker aus den Trachtenvereinen aber auch, dass sie beim Singen und Musizieren mit Kindern, sowohl in den Schulen, aber auch im Trachtenverein, die Stimmlage der Kinder berücksichtigen müssen. Er stellte ihnen dazu auch die Schulungen der Bayerischen Trachtenjugend in Holzhausen vor.